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Ziele

[E3-3, MDR-T 80g, 80j]

Das Verfahren zur Festlegung und Überwachung dieser Ziele wird im Abschnitt „Nachhaltigkeitsziele“ im Kapitel „ESRS 2 Allgemeine Angaben“ beschrieben. Die Ziele zur Wasserverschmutzung finden Sie im Kapitel „E2 Umweltverschmutzung“.

FEM Ziel

[MDR-T 80b, 80c, 80d, 80e, 80i, 80j]

FEM Ziel

Implementierung und jährliche Aktualisierung des Facility Environmental Module (FEM) in allen Zellstoff- und Faserproduktionsanlagen und Weitergabe verifizierter Module an Kunden ab 2024

Kontinuierlich Auf Kurs

Umfang

Alle Lenzing Produktionsstätten

Geografische Abdeckung

Grimsby (Großbritannien), Heiligenkreuz (Österreich), Indianópolis (Brasilien), Lenzing (Österreich), Mobile (USA), Nanjing (China), Paskov (Tschechische Republik), Prachinburi (Thailand), Purwakarta (Indonesien)

Bezugsjahr

2017

Bezugswert

0 Produktionsstätten

Zielwert

9 Produktionsstätten

Status in 2025

Im Jahr 2025 hat Lenzing an allen Standorten die FEM Eigenbewertung und ‑Verifizierungen durchgeführt. Das Ziel liegt somit weiterhin auf Kurs.

[MDR-T 80g, 80h]

Das Higg FEM ist ein standardisiertes Tool, um die Umweltleistung von Produktionsstätten zu messen und zu bewerten. Es liefert eine umfassende Bewertung der zentralen Umweltauswirkungen und deckt Aspekte wie Energie- und Wasserverbrauch, Luftemissionen und Abfallmanagement ab.

Aufgrund von Brancheninitiativen und des zunehmenden Einsatzes standardisierter Methoden zur Überwachung und Verbesserung der Umweltleistung in der Wertschöpfungskette haben viele Kunden die Umsetzung des FEM gefordert, um Daten zu Umweltaspekten von Lieferanten zu erfassen. Das Group Environmental Management Team war an der Festlegung der Ziele gemeinsam mit dem Corporate Sustainability Team maßgeblich beteiligt.

[E3-3 23c, MDR-T 80f]

Lenzing ist bestrebt, die wasserbezogenen Emissionen und den Wasserverbrauch kontinuierlich zu reduzieren, um die Qualität und Verfügbarkeit von Wasser an ihren Produktionsstätten sicherzustellen. Bei der Festlegung der Ziele werden zahlreiche Faktoren berücksichtigt, unter anderem die Veränderung von Wasserverknappung in vielen Regionen aufgrund des Klimawandels. Die Ziele wurden anhand eines umfassenden Ansatzes definiert, der ein harmonisiertes Branchen-Benchmarking für mehr Transparenz in der Wertschöpfungskette beinhaltet. Nebenbei werden die jeweiligen Beiträge zu einschlägigen Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zum Ausdruck gebracht, die stark auf die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens ausgerichtet sind und diese maßgeblich unterstützen. Jeder Standort legte individuelle Wassernutzungsziele für bestimmte Basis- und Zieljahre fest.

[E3-3 23a, 23c, 25, MDR-T 80a]

Das FEM-Ziel ist mit Lenzings Policy für Wasser konform, denn es bietet Überwachungsmechanismen für die kontinuierliche Evaluierung und Verbesserung von wasserbezogenen Kennzahlen und unterstützt damit das Bekenntnis für ein nachhaltiges Wassermanagement und den Erhalt von Wasserressourcen. Darüber hinaus adressiert Lenzings freiwilliges FEM-Ziel wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen, wie den Wasserverbrauch auf Ebene der Produktionsstätten und die Betriebsführung in Gebieten mit Wasserrisiken und mit Wasserstress. Nähere Informationen zu Gebieten mit Wasserrisiken finden Sie im Abschnitt „Wasserverbrauch“ in diesem Kapitel. Die Maßnahmen zur Verringerung der negativen Auswirkungen auf die Wasserqualität werden im Kapitel „E2 Umweltverschmutzung“ beleuchtet.

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