Strategie
[ESRS 2 SBM-3 46]
Lenzing verfolgt ihre Vision von einer Kreislaufwirtschaft durch drei Kernpraktiken, die wichtige Elemente der Kreislaufwirtschaft in ihr Geschäftsmodell integrieren (siehe Abbildung „Kreislaufwirtschaftsmodell“). Diese Praktiken helfen im Zusammenspiel, geschlossene Stoffkreisläufe in biologischen und technischen Zyklen zu schaffen. Dies verringert die Abhängigkeit von natürlichen Rohstoffen und unterstützt die langfristige Nachhaltigkeit.
Natürliche Kreisläufe
Nachwachsende Rohstoffe aus nachhaltiger Forstwirtschaft bilden die Grundlage für Lenzings Wertschöpfungskette. Die meisten Produkte sind am Ende ihres Lebenszyklus biologisch abbaubar und kompostierbar. So ist gewährleistet, dass der biologische Zyklus geschlossen wird und die Umweltauswirkungen verringert werden.
Ressourceneffiziente Produkte und Technologien
Bioraffinerie-Prozesse wandeln durch Kaskadennutzung natürliche Rohstoffe effizient in Zellstoff und Co-Produkte um. Gleichzeitig zeichnet sich die Faserproduktion durch geringe Emissionen und hohe Rückgewinnungsquoten aus. Diese Technologien optimieren die Ressourcennutzung und minimieren den Abfall während des Produktionsprozesses.
Kommerzielle Recyclingtechnologien
An ihren Zellstoff- und Faserstandorten setzt Lenzing mit fortschrittlichen Technologien auf die Rückgewinnung und Wiederverwendung von Prozesschemikalien und Fasern, sodass die Rohstoffe im technischen Zyklus weiter zirkulieren. Abfälle aus der Produktion von Textilien und Vliesstoffen fließen zurück in die Faserherstellung. Partnerschaften mit Marken und Einzelhändlern unterstützen Rücknahmeprogramme für Alttextilien, die dem chemischen Recycling zugeführt werden.