lenzing.com

Nachhaltigkeitsstrategie

Unsere Vision

Wir setzen uns mit Leidenschaft dafür ein, nachhaltige Lösungen für den wachsenden Bedarf der Welt zur Verfügung zu stellen. Wir schaffen eine positive Wirkung für die Menschen, mit denen wir arbeiten, die Konsument:innen, denen wir dienen, und die Gesellschaft und Umwelt, in der wir tätig sind. Das sichert unseren wirtschaftlichen Erfolg.

Unsere Mission

Wir verstehen uns als Impulsgeberin und arbeiten gemeinsam mit unseren Lieferanten und Partnern in der Wertschöpfungskette daran, positive Veränderungen in Gang zu setzen. Wir setzen uns aktiv für die Verbesserung der ökologischen Performance entlang der Wertschöpfungskette und damit im Endprodukt ein und engagieren uns für das gesellschaftliche Wohl. Positive Auswirkungen und Zusatznutzen für Mensch und Umwelt zu schaffen – das ist das klare Ziel unserer Innovations- und Geschäftstätigkeit.

Unsere Strategie

„Naturally Positive“

[SBM-1 40g]

Lenzing hat eine Nachhaltigkeitsvision und ‑mission definiert, die die Entscheidungsfindung auf allen Ebenen leiten – von den täglichen operativen Entscheidungen bis zur langfristigen strategischen Planung. „Naturally Positive“, die Nachhaltigkeitsstrategie der Lenzing Gruppe, ist fest in der Unternehmensstrategie verankert. Innerhalb der vier strategischen Felder der Unternehmensstrategie – Nachhaltigkeit, Innovation, Premiumisierung und Exzellenz – definiert die Nachhaltigkeitsstrategie jene Nachhaltigkeitsbereiche, in denen Lenzing den größten Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt leisten kann. Dieser Ansatz ermöglicht es Lenzing, einen angemessenen Beitrag zu den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu leisten, auf die die Unternehmensaktivitäten die größten Auswirkungen haben, und zur Bewältigung globaler und ökologischer Herausforderungen beizutragen.

Lenzing konzentriert sich in erster Linie auf die Wertschöpfung durch die Monetarisierung von Nachhaltigkeit durch Spezialfasern, welche einen geringeren ökologischen Fußabdruck, verbesserte Transparenz und reduzierte Risiken in der Lieferkette bieten. Diese Produkte unterstützen die Kunden auch bei der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und der Erreichung ihrer eigenen Nachhaltigkeitsziele.

Strategische Kernbereiche der Nachhaltigkeit und entsprechende SDGs

Strategische Kernbereiche der Nachhaltigkeit und entsprechende SDGs (Illustration)

Die Nachhaltigkeitsstrategie „Naturally Positive“ von Lenzing baut auf drei strategischen Grundprinzipien auf. Innerhalb dieser Grundprinzipien wurden sieben Kernbereiche der Nachhaltigkeit identifiziert, in denen die Lenzing Gruppe wesentlich zur Schaffung positiver Auswirkungen und Vorteile beiträgt.

1. Systemischen Wandel vorantreiben

Komplexe globale Herausforderungen verlangen einen kooperativen Ansatz und systemische Lösungen unter Einbeziehung vieler Stakeholder-Gruppen. Grundvoraussetzungen für den Aufbau von Vertrauen und langfristigen Beziehungen sind Transparenz und Rückverfolgbarkeit. Durch aktive Beiträge zu branchenweiten Methoden, Standards und Benchmarking-Tools trägt Lenzing dazu bei, die Nachhaltigkeitsleistung in der gesamten Branche zu beschleunigen. Plattformen wie ZDHC (Zero Discharge of Hazardous Chemicals) und das FSLM (Facility Social Labor Module), konkrete Nachhaltigkeitsziele, Programme zur Einbindung von Lieferanten und Instrumente zur physischen und digitalen Rückverfolgbarkeit sind wichtige Voraussetzungen für die Verbesserung der Branchenstandards und die Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen.

2. Förderung der Kreislaufwirtschaft

Lenzing ist bestrebt, die Wertschöpfung bei minimalem Einsatz neuer Rohstoffe zu maximieren und den Einsatz von fossilen Rohstoffen sowohl im eigenen Betrieb als auch entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren. Das Unternehmen verbindet den biologischen Kreislauf holzbasierter Cellulosefasern (biologischer Kreislauf) mit seinen innovativen Technologien, die sich auf die Schließung von Kreisläufen bei der Produktion und Rückgewinnung von Rohstoffen und Chemikalien (technischer Kreislauf) konzentrieren. Spezifische Zielvorgaben für Fasern mit Recyclinganteil, Kreislaufwirtschaftsmodelle mit Partnern und die Entwicklung alternativer Cellulosequellen unterstützen dieses Prinzip. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel „E5 Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft“.

3. Ökologisierung der Wertschöpfungskette

Lenzing ermöglicht ihren Kunden und Partnern in der Wertschöpfungskette, durch verantwortungsbewusstes Handeln und innovative Produkte ihre Umwelt- und Sozialleistung zu verbessern und ihre Nachhaltigkeitsziele und ‑verpflichtungen zu erreichen. Eine verantwortungsbewusste Beschaffung, der verantwortungsbewusste Umgang mit Wasser, Dekarbonisierung und nachhaltige Innovationen prägen den Beitrag von Lenzing zu einer grüneren Wertschöpfungskette. Die Nachhaltigkeitsziele für Luft- und Wasseremissionen, Umweltverschmutzung, Chemikalienmanagement (ZDHC) und Klimaschutz sind das Herzstück für das verantwortungsvolle Unternehmertum von Lenzing und wirken als Motor für technologischen Fortschritt.

Herausforderungen

Die größte künftige Herausforderung ist die Umsetzung von Lenzings Klimaaktionsplan. Der Fortschritt wird durch mehrere externe Faktoren beeinträchtigt. Dazu zählen die eingeschränkte Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von netzbasiertem Strom aus erneuerbaren Quellen, hohe Kostenunterschiede zwischen erneuerbaren Brennstoffen (grüner Wasserstoff, Ammoniak) und Strom aus fossilen Energieträgern sowie fossilen Brennstoffen, das Fehlen gleicher Wettbewerbsbedingungen für Produkte mit geringem CO2-Fußabdruck sowie die mangelnde Bereitschaft von Geschäftspartnern, Kosten und Risiken von Innovationen gerecht zu teilen. Darüber hinaus haben sich internationale Zollmaßnahmen und die daraus resultierende Unsicherheit nachteilig auf die globale textile Wertschöpfungskette und damit auch auf die Geschäftsentwicklung von Lenzing ausgewirkt.

Weitere Informationen zu Lenzings Nachhaltigkeitsstrategie sowie zu ihren strategischen Grundprinzipien und Kernbereichen der Nachhaltigkeit finden Sie im Fokuspapier „Nachhaltigkeitsstrategie“.

Nachhaltigkeits-Policy

[MDR-P 65]

Nachhaltigkeits-Policy

Policy

Nachhaltigkeits-Policy

Verantwortlichkeit

Head of Corporate Sustainability

Umfang und Anwendungsbereiche

Lenzing Gruppe

Wertschöpfungskette

Lokale Gemeinschaften

Ziel und Kernelemente

Ziel:
Das Ziel besteht darin, Best Practices in Nachhaltigkeit bei Lenzing und entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verankern sowie Umweltwirkungen, Risiken und Chancen zu identifizieren, zu bewerten und zu steuern.

Kernelemente:
Lenzing setzt sich dafür ein Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und systemische Veränderungen im Unternehmen und entlang der gesamten Wertschöpfungskette voranzutreiben und den Fortschritt regelmäßig zu überwachen, zu überprüfen und zu berichten.

Standards/Initiativen Dritter

Pariser Klimaabkommen (COP 21)
Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC)

Verfügbarkeit

Lenzing Website

Themenbezogene Standards

E1 Klimawandel E1-2
25a, 25d, 25c Die Policy für Nachhaltigkeit fördert die kontinuierliche Verbesserung der Ressourceneffizienz sowie die Dekarbonisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dazu gehören Energieeffizienz, Klimaschutz und erneuerbare Energien. Die Policy für Nachhaltigkeit dient als Rahmenwerk für allgemeine Ziele und Managementprinzipien, die als Grundlage für Entscheidungen angewendet werden.
25b Lenzing verwaltet kontinuierlich Umweltrisiken, einschließlich Risiken im Zusammenhang mit der Anpassung an den Klimawandel.

E5 Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft E5-1
15a, 15b Lenzing verpflichtet sich zur Zusammenarbeit mit Stakeholdern, einschließlich Innovationspartnern, Lieferanten und NGOs, um Fasern zu fördern, die potenzielle Umwelt- und Sozialauswirkungen reduzieren. Lenzing unterstützt die Forschung und Entwicklung von wirtschaftlich tragfähigen Cellulosefasern aus alternativen Quellen wie landwirtschaftlichen Reststoffen und Textilabfällen. Beide sind erneuerbare Ressourcen, wobei Textilabfälle eine sekundäre Ressource darstellen. Lenzing setzt sich dafür ein, alle Rohstoffe verantwortungsvoll zu beschaffen (nachhaltige Beschaffung) und die Nachhaltigkeitsleistung sowie die Ressourceneffizienz durch geeignete Maßnahmen kontinuierlich zu verbessern.

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