Bericht des Aufsichtsrates
An die 82. ordentliche Hauptversammlung
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
das Geschäftsjahr 2025 war in den ersten drei Monaten durch eine leichte Erholung an den globalen Fasermärkten gekennzeichnet. Auf die Ankündigung hoher internationaler US-Zölle und den darauffolgenden globalen Zoll- und Handelskonflikt erfolgte allerdings erneut eine deutliche Marktverwerfung, mit negativen Implikationen auf Konsumentenvertrauen und die globale Textilwertkette. Trotz dieser nachteilhaften Rahmenbedingungen nach dem ersten Quartal kann 2025 für die Lenzing AG als ein Jahr mit weiteren Fortschritten im Transformationsprozess und der Ergebnisentwicklung beurteilt werden. So konnten wir in diesem Jahr eine weitere Verbesserung des operativen Ergebnisses (EBITDA) sowie des Free Cashflow erzielen. Dies ist auf die disziplinierte Umsetzung und kontinuierliche Weiterentwicklung des umfassenden Performance Programms zurückzuführen. Langfristig soll dies eine Rückkehr zur nachhaltigen Profitabilität des Unternehmens gewährleisten. Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich beim Vorstand und allen Mitarbeiter:innen der Lenzing AG für ihren unermüdlichen Einsatz bedanken. Dieser hat die positive Ergebnisentwicklung in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld erst ermöglicht und gewährleistet die langfristige Zielerreichung einer nachhaltigen und strukturellen Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.
Über die operative Geschäftsentwicklung hinaus konnten im Geschäftsjahr 2025 auch einige wichtige finanzielle sowie strategische Initiativen erfolgreich durchgeführt werden. So wurde eine Refinanzierung im Banken- und Kapitalmarkt in zwei Schritten erfolgreich umgesetzt. Zunächst wurde im Mai 2025 ein syndizierter Kredit mit einem Bankenkonsortium iHv. EUR 545 Mio. abgeschlossen und anschließend im Juli 2025 ein neuer Hybrid Bond iHv. EUR 500 Mio. am Kapitalmarkt platziert. Der ursprünglich geplante Emissionswert iHv. EUR 300 Mio. wurde aufgrund der hohen Nachfrage deutlich erhöht. Der alte Hybrid Bond aus dem Jahr 2020 wurde im September vollumfänglich zurückgeführt. Die erfolgreiche Refinanzierung stärkt die Kapitalstruktur und Liquiditätsreserve des Unternehmens und unterstützt die weitere Transformation und Umsetzung der Unternehmensstrategie der Lenzing als globaler Weltmarktführer bei nachhaltigen Premiumfasern. So wurde im September 2025 die Weiterentwicklung der Unternehmensstrategie bekanntgegeben, welche einen Fokus auf nachhaltige Premiumfasern, die weitere Steigerung der operativen Effizienz und die Optimierung der Produktionsstandorte umfasst. Lenzing wird sich zukünftig auf margenstarke Marktsegmente und Premiumfasern fokussieren, während man sich schrittweise aus margenschwachen Commodity-Segmenten zurückziehen wird. Zur Stärkung der Kostenposition werden etwa 300 Stellen abgebaut, insbesondere im Verwaltungsbereich, mit dem Ziel, vor allem die administrativen Funktionen von Lenzing schlanker und effizienter zu gestalten. Zusammen mit der Verlagerung von weiteren 300 Stellen an kostengünstigere Standorte im Rahmen einer Internationalisierung, sollen dadurch jährliche Gesamteinsparungen von mehr als EUR 45 Mio. erreicht werden. Die Umsetzung dieser Maßnahmen verläuft aktuell planmäßig. Die Aktivitäten bilden wesentliche Meilensteine in der langfristigen Transformation der Lenzing und sollen die Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere gegenüber asiatischen Wettbewerbern, die über einen erheblichen Kostenvorteil verfügen, sicherstellen.
Für das kommende Jahr ist weiterhin mit deutlichen Unsicherheiten hinsichtlich geopolitischer und makroökonomischer Entwicklungen zu rechnen. Dies führt naturgemäß zu einer eingeschränkten Visibilität auf die zukünftige Marktentwicklung. Die Herausforderungen werden daher für ein global agierendes Unternehmen wie der Lenzing hoch bleiben. Dies unterstreicht die Notwendigkeit auch im kommenden Jahr wachsam zu bleiben, sowie die notwendigen Transformationsmaßnahmen und die weiterentwickelte Konzernstrategie konsequent umzusetzen, um auch angesichts nachteilhafter Umstände die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz der Lenzing zu erhöhen und eine langfristige und strukturelle Profitabilität zu erreichen.
Bei den vielfältigen Aktivitäten hat der Aufsichtsrat seinen nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung zugewiesenen Verpflichtungen entsprechend, die Aufsicht geführt, war in den grundlegenden Entscheidungen frühzeitig involviert und hat den Vorstand beratend begleitet. Der Vorstand wiederum hat den Aufsichtsrat regelmäßig anhand ausführlicher schriftlicher Berichte über die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Lenzing AG und der Lenzing Gruppe informiert. Darüber hinaus hat der Vorstand dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates auch außerhalb der Sitzungen regelmäßig über den Geschäftsverlauf, die Lage der Gesellschaft und wesentliche Geschäftsvorfälle Bericht erstattet. Einzelne Bereiche wurden vertiefend in den vom Aufsichtsrat eingerichteten Ausschüssen behandelt, die wiederum dem Gesamtaufsichtsrat über ihre Tätigkeiten berichtet haben.
Veränderungen im Aufsichtsrat und Vorstand der Lenzing AG
Im Geschäftsjahr 2025 kam es im Zuge von auslaufenden Mandaten zu Veränderungen im Aufsichtsrat. In der 81. ordentlichen Hauptversammlung wurden Patrick Lackenbucher und Leonardo Grimaldi erstmals in den Aufsichtsrat gewählt. Patrick Lackenbucher wurde in der anschließenden konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Das Mandat von Stefan Fida wurde des Weiteren verlängert. Die Wahlen in den Aufsichtsrat erfolgten aufgrund der abgelaufenen Funktionsperioden von Stefan Fida und Cord Prinzhorn, der nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung stand. Marcelo Feriozzi Bacci war bereits mit 06. Dezember 2024 auf eigenen Wunsch aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Nach der Wahl von Patrick Lackenbucher, Leonardo Grimaldi und Stefan Fida setzt sich der Aufsichtsrat aus zehn von der Hauptversammlung gewählten Mitglieder zusammen. Wir bedanken uns bei den ausgeschiedenen Aufsichtsräten für die vertrauensvolle und konstruktive Begleitung und wünschen ihnen für den weiteren Lebensweg alles Gute.
Auch die Vorstandszusammensetzung war 2025 durch Veränderungen geprägt. Zunächst schied Dr. Walter Bickel einvernehmlich mit 31. März 2025 aus dem Vorstandsteam aus und beendete somit sein zeitlich befristetes Mandat als Chief Transformation Officer. Unter seiner Führung ist es gelungen, die geplanten Beiträge aus dem Performance-Programm zu erfüllen und zusätzliche Verbesserungsmaßnahmen einzuleiten. Wir bedanken uns bei Walter Bickel an dieser Stelle nochmals für seine Leistungen, mit denen er deutlich zur Verbesserung der Performance und Wettbewerbsfähigkeit der Lenzing beigetragen hat. Mit 01. Juni 2025 wurde Georg Kasperkovitz als Chief Operations Officer bestellt. In dieser Funktion verantwortet er die unternehmensweite Leitung der Faserproduktionsstandorte, die Umsetzung und Weiterentwicklung des laufenden Performance-Programms sowie die Leitung des Standortes Lenzing. Im September 2025 wurde des Weiteren die Verlängerung des Vorstandsmandats von Christian Skilich als Chief Pulp & Chief Technology Officer sowie die Bestellung von Mathias Breuer als Chief Financial Officer zum 01. Jänner 2026 beschlossen. Mathias Breuer übernimmt die Vorstandsposition von Nico Reiner, dessen Mandat am 31. Dezember 2025 auslief, und der nicht für eine Verlängerung seines Mandats zur Verfügung stand. Am 09. Dezember hat Rohit Aggarwal zudem bekanntgegeben sein Mandat als Chief Executive Officer aus persönlichen Gründen zum 31. Jänner 2026 niederzulegen. Um einen nahtlosen Übergang sicherzustellen, wird Herr Aggarwal die Lenzing AG als Berater bis Ende September 2026 begleiten. Der Aufsichtsrat bedankt sich nachdrücklich sowohl bei Herrn Reiner als auch bei Herrn Aggarwal für ihr Engagement und die entscheidenden Beiträge während der jeweiligen Amtszeit. Beide Vorstände haben in ihrem Bereich signifikante Beiträge zur Weiterentwicklung der Lenzing in einem sehr herausfordernden Umfeld geleistet. Abseits des Vorstandes konnte im Geschäftsjahr 2025 das Führungskräfteteam und die globalen Vertriebsfunktionen der Lenzing um Patricia Sargeant (EVP Commercial Nonwovens) und Yann Lepage (EVP Commercial Textiles) verstärkt werden. Im Zuge des Ausscheidens von Rohit Aggarwal wurde zudem die Bildung eines Executive Committees zur organisatorischen Weiterentwicklung und zum Vorantreiben der Premiumisierungsstrategie bekanntgegeben, bestehend aus Vorstand und den drei Top-Führungskräften im Vertriebsbereich für Textil- und Vliesstofffasern sowie Zellstoff.
Sitzungen des Aufsichtsrates
Der Aufsichtsrat der Lenzing AG hat sich im Berichtsjahr insgesamt in fünf ordentlichen und zwei außerordentlichen Sitzungen vom Vorstand über den Geschäftsverlauf sowie wesentliche Geschäftsfälle und Maßnahmen informieren lassen, die Arbeit des Vorstandes beaufsichtigt und den Vorstand bei wesentlichen strategischen Weichenstellungen beratend begleitet. Insbesondere in Hinblick auf die Änderungen in der Vorstandszusammensetzung hat sich die Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsrat und Vorstand über die ordentlichen Sitzungen hinaus intensiviert. Vor dem Hintergrund der ausbleibenden Markterholung wurde im Gesamtaufsichtsrat sowie im speziell dafür gebildeten Value Creation Ausschuss in regelmäßigen Abständen die Umsetzung und Weiterentwicklung des gesamtheitlichen Performance-Programms diskutiert. Auch Mitigationsmaßnahmen für den globalen Zollkonflikt wurden intensiv im Aufsichtsratsgremium besprochen. Die zweistufige Refinanzierung auf Gruppenebene, bestehend aus dem Abschluss eines syndizierten Kredits iHv. EUR 545 Mio. und der Begebung eines Hybrid Bonds iHv. EUR 500 Mio., bildete ein weiteres Fokusthema der Aufsichtsratsarbeit. Diesbezüglich wurde zusätzlich ein eigener Refinanzierungsausschuss eingerichtet. Die Weiterentwicklung der Unternehmensstrategie bildete einen weiteren Schwerpunkt der diesjährigen Aufsichtsratsarbeit.
Ausschusssitzungen
Der vom Aufsichtsrat eingerichtete Vergütungsausschuss hat sich im Berichtsjahr in neun Sitzungen schwerpunktmäßig mit der Leistungsbeurteilung und den Zielsetzungen der Vorstandsmitglieder, sowie mit weiteren allgemeinen Vergütungsthemen des Vorstandes beschäftigt.
Der Nominierungsausschuss hat im Berichtsjahr sechsmal getagt. In den Sitzungen wurden vor allem die Zusammensetzung und entsprechenden Bestellungen des Vorstandes, sowie die Verteilung der Vorstands-Resorts besprochen. Der Ausschuss hat außerdem über die Wahlvorschläge in den Aufsichtsrat beraten und entsprechende Beschlussvorschläge ausgesprochen.
Der Prüfungsausschuss hat im Berichtsjahr fünfmal getagt. An den Sitzungen nahmen teilweise auch Vertreterinnen und Vertreter des Abschlussprüfers teil, um über ihre Prüfungstätigkeit zu berichten bzw. diese mit dem Prüfungsausschuss abzustimmen. Ebenfalls wurden spezifische Bilanzierungsthemen im Beisein des Wirtschaftsprüfers diskutiert. Neben der Prüfung und Vorbereitung der Feststellung des Jahres- und des Konzernabschlusses hat sich der Prüfungsausschuss mit den zusätzlichen Aufgaben gemäß § 92 Abs. 4a AktG beschäftigt, insbesondere wurde die Funktionsweise und die Wirksamkeit des internen Kontroll-, Revisions- und Risikomanagementsystems kritisch hinterfragt und überwacht. Die Ergebnisse wurden anschließend im gesamten Aufsichtsrat erörtert.
Der Strategie-, Wachstums- und Innovationausschuss hat im Berichtsjahr zweimal getagt und befasste sich mit der Überprüfung und Weiterentwicklung der strategischen Positionierung des Unternehmens bzw. der Unternehmensstrategie, dem Monitoring der Strategieumsetzung sowie aktuellen Innovationsprojekten.
Der ESG-Ausschuss hat im Berichtsjahr einmal getagt. Der Ausschuss hat den Vorstand, das Aufsichtsrats-Plenum sowie den Prüfungsausschuss und den Strategie-, Wachstums- und Innovationsausschuss bei Fragen rund um die nichtfinanzielle Berichterstattung, sowie bei strategischen ESG-Themen unterstützt. In seiner Sitzung am 17. Juni 2025 hat der Aufsichtsrat der Lenzing AG beschlossen den ESG Ausschuss mit dem Strategie-, Wachstums- und Innovationsausschuss zusammenzulegen. Zukünftig heißt der kombinierte Ausschuss somit Strategie- und ESG-Ausschuss.
Zur Begleitung des gesamtheitlichen Performance-Programms wurde der bereits im Jahr 2023 gegründete Transformation/Value Creation Ausschuss auch im Jahr 2025 weiterhin eingesetzt. Dieser Ausschuss hat im Berichtsjahr viermal getagt und sich insbesondere mit der Überwachung der Umsetzung des bestehenden Programms, sowie mit der Definition von zusätzlichen Performance Maßnahmen beschäftigt.
Der Ausschuss für dringliche Angelegenheiten hat im Geschäftsjahr 2025 einmal getagt.
Der speziell eingerichtete Refinanzierungsausschuss hat im Geschäftsjahr 2025 ebenfalls einmal getagt und sich mit der Refinanzierung auf Gruppenebene befasst.
Weitere Informationen über die Zusammensetzung und Arbeitsweise des Aufsichtsrates und seine Vergütung sind dem Corporate Governance Bericht bzw. dem Vergütungsbericht der Lenzing AG zu entnehmen.
Prüfung des Jahresabschlusses samt Lagebericht, des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes
Die KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Linz, hat als Abschlussprüfer den Jahresabschluss samt Lagebericht der Lenzing AG, sowie den Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Lenzing Gruppe einschließlich der nichtfinanziellen Erklärung und die nach § 245a UGB geforderten Angaben zum 31. Dezember 2025 geprüft. Der Abschlussprüfer hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Corporate Governance Bericht wurde von PwC Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung GmbH, Linz, evaluiert. Im Zuge der Prüfung mit begrenzter Sicherheit wurden keine Sachverhalte wahrgenommen, die zur Annahme veranlassen, dass die C-Regeln des ÖCGK im Geschäftsjahr 2025 nicht eingehalten wurden und der Corporate Governance Bericht 2025 in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften aufgestellt wurde. Der Prüfungsausschuss des Aufsichtsrates hat sich intensiv mit dem Jahres- und Konzernabschluss, dem Lagebericht und dem Konzernlagebericht sowie dem Corporate Governance Bericht befasst und die Ergebnisse der Abschlussprüfung eingehend mit dem Abschlussprüfer erörtert. Aufgrund der eigenen Prüfung hat sich der Prüfungsausschuss den Ergebnissen der Prüfung des Abschlussprüfers angeschlossen. Hierüber hat der Prüfungsausschuss dem Aufsichtsrat pflichtgemäß Bericht erstattet und diesem zudem empfohlen, der Hauptversammlung vorzuschlagen, als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2026 die KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft zu bestellen. Der Aufsichtsrat erklärt sich nach eigener Erörterung mit dem erstatteten Lagebericht und dem Corporate Governance Bericht einverstanden und billigt den Jahresabschluss 2025, der damit gemäß § 96 Absatz 4 AktG als festgestellt gilt. Der Aufsichtsrat erklärt sich weiters mit dem gemäß § 244 UGB in Verbindung mit § 245a UGB aufgestellten Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht einschließlich der nichtfinanziellen Erklärung einverstanden. Der Aufsichtsrat folgt zudem der Empfehlung des Prüfungsausschusses und wird der 82. ordentlichen Hauptversammlung vorschlagen, die KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2026 zu bestellen. Weiters wird der Aufsichtsrat der 82. ordentlichen Hauptversammlung vorschlagen, die KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft zum Prüfer der Nachhaltigkeitsberichterstattung für das Geschäftsjahr 2026 vorzuschlagen, wenn die gesetzlichen Vorschriften die Bestellung eines externen Prüfers der Nachhaltigkeitsberichterstattung durch die Hauptversammlung vorsehen. Interessenskonflikte von Vorständen und Aufsichtsratsmitgliedern, über welche die Hauptversammlung zu informieren wäre, sind dem Aufsichtsrat gegenüber im Berichtszeitraum nicht offengelegt worden.
Ich möchte im Namen des Aufsichtsrats dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Lenzing AG Dank und Anerkennung für ihr hohes Engagement aussprechen. Durch ihren persönlichen Einsatz konnte die Lenzing AG die besonderen Herausforderungen im Zuge der nachteilhaften Marktdynamik bewältigen und die Performance und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens weiter steigern. Mir ist bewusst, dass das laufende Transformationsprogramm den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr viel abverlangt. Ich vertraue weiterhin auf ihre Unterstützung auf dem Weg zur Profitabilität, damit die Lenzing im globalen Wettbewerb langfristig bestehen und weiter in neue Produkte und Märkte investieren kann. Das gemeinsame Ziel ist die weitere Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Lenzing als globaler Marktführer bei nachhaltigen Premiumfasern. Ein besonderer Dank gilt auch den Kunden, den Aktionärinnen und Aktionären sowie den Lieferanten und Geschäftspartnern von Lenzing für das entgegengebrachte Vertrauen und den Zusammenhalt.
Danke!
Wien, 11. März 2026
Patrick Lackenbucher
Vorsitzender des Aufsichtsrates